Internationalisierung – Steuerlogiken, Buchungsformulare, Workshops und Mentoring

Für uns bietet Monsum eine optimale Lösung für die automatisierte, leistungsabhängige Abrechnung unseres Partner-Stores. Mit verschiedenen Sprachen, Währungen und Zahlarten ist das System auch einfach international einsetzbar.

Max-Josef Meier, Co-Founder Stylight GmbH

Internationalisierung, Globalisierung, multinationale oder globale Strategien – wir leben in einer vernetzten, hochtechnologisierten Welt und räumliche Distanzen verlieren zunehmend an Bedeutung, wenn es um grenzüberschreitende Projekte, Geschäftsmodelle und Markteintrittsstrategien geht. Der Raum-Zeit-Unterschied spielt eine immer geringer werdende Rolle: wir kommunizieren über das Internet bis an den letzten Winkel der Welt, Verträge und Vereinbarungen werden per Mail geregelt, Waren lassen sich innerhalb von 24 Stunden in fast jedes beliebige Land versenden.


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Doch nicht alle Geschäftsmodelle können dauerhaft gewinnbringend von einem Standort aus betreiben werden. Um nah am Kunden zu sein, Zugang zu neuen Partnern und wichtiges Know-How zu bekommen, und um letztlich ausländische Absatzmärkte effektiver und gewinnbringender zu nutzen, bedarf es einer Strategie zum internationalen Markteinstieg.

Internationalisierung – fremde Steuerlogiken und neue Währungen

Produkte in verschiedenen Sprachen anzubieten und Beschreibungen landestypisch sowie zielgruppengerecht zu erstellen sind dabei nur die ersten Schritte eines Weges. Wer auf einem neuen Markt agiert, trifft schon bald auch auf neue Rechtssysteme, juristische Fragestellungen oder verschiedene Steuerlogiken.

  • Wie erstelle ich Rechnungen ins Ausland?
  • Welche Steuersätze werden verrechnet?
  • Was muss ich für den Versand in Drittländer beachten?

Das sind nur einige der häufig auftretenden Fragen. Nicht nur Produkte, auch Rechnungstemplates oder Buchungsformulare müssen auf den jeweiligen Markt ausgerichtet sein und korrekte Steuerlogiken verbuchen. Dazu kommen oft Unterschiede im Mahnwesen bzw. Forderungsmanagement, die Anpassung des Geschäftsmodells an eventuell abweichende Kundenbedürfnisse und nicht zuletzt die Abrechnung der Umsätze in verschiedenen Währungen über neuartige Zahlungsmethoden.

Internationalisierung - Steuerlogiken, Buchungsformulare, Workshops und Mentoring

Mehrsprachig und international – Rechnungstemplates, Steuerlogiken und Kundenkommunikation

Zwar lassen sich all diese Punkte mit Monsum umsetzen – sei es die Anwendung internationaler Steuerlogiken, Einbindung individueller, mehrsprachiger Produktbeschreibungen und Buchungs- bzw. Rechnungsformulare, die Verrechnung aller gängiger Währungen zum aktuellen Tagessatz oder auch die Abfrage der Umsatzsteuer-ID im Kaufprozess – doch ist das nur die eine Seite der Medaille. Was bleibt, ist dennoch der Gedanke:

Selbst wenn die Mittel und Möglichkeiten vorhanden sind, wie bereite ich mein Business auf Internationalisierung vor?

Internationalisierung: den Markteintritt prüfen

Will man das Thema Internationalisierung ernsthaft anpacken, eine Strategie verfassen und letztlich möglicherweise auch die Leistungserstellung im Ausland anpeilen, stellt sich meist schnell heraus, dass mehr dahintersteckt. Internationalisierung ist mit vielen Mitteln möglich, doch Recherche, Kontakte und eine durchdachte Vorbereitung sind unverzichtbar.

Ohne fremde Hilfe brauchen deutsche Startups in den USA im Durchschnitt 12-24 Monate, um die notwendigen Beziehungen zu Kunden und Investoren aufzubauen. Im Vergleich zu erfolgreichen US-Startups fehlt es deutschen Entrepreneurs oft einfach an den richtigen Beziehungen, Netzwerken und konkretem Wissen über den reibungslosen US-Markteintritt.

Um die eigenen Ideen auch in fremden Märkten gewinnbringend Realität werden zu lassen, bietet die Deutsch-Amerikanische Handelskammer zu diesem Zweck zusammen mit verschiedenen Partnerorganisationen deutschen Startup-Unternehmen die Möglichkeit, den Markteintritt gut vorzubereiten und ihnen die Türen zu öffnen.

Wie IKT- und Hightech-Startups eine Internationalisierungsstrategie entwickeln und Selbstvermarktung auf ein neues Level heben können, sind die Kernpunkte des mehrtägigen Step NYC – Workshops in New York City (Ansprechpartnerin: Frau Andrea DiewaldDirector Innovation & Startup Relations, +49 (0) 711 20 05 -14 91).

Beispielprogramm

Workshop, Pitching und Netzwerken – eine Woche Step NYC in New York

Als einer der Hotspots der Startup-Szene bietet die Stadt mit einer Vielzahl an möglichen Investoren und besten Kontakten zu Unternehmen, Mentoren und Hochschulen optimale Bedingungen zum grenzüberschreitenden Netzwerken. Ein wichtiger Teil des Programms ist es, die eigenen Geschäftsideen am potentiellen Markt USA bzw. Nordamerika zu testen, an die Bedürfnisse anzupassen und sofort neue Kontakte oder auch mögliche Partnerschaften aufzubauen. Das ist möglich, wenn eine Basis bereits vorhanden ist, und nachfolgende Punkte auf das eigene Startup zutreffen:

  • Eine konkrete Geschäftsidee mit internationaler Ausrichtung
  • Ein skalierbares Geschäftsmodell
  • Kurz- oder mittelfristiges Interesse am US-Markteintritt
  • Idealerweise Generierung von Umsatz
  • Idealerweise bereits erfolgreich durchlaufene Investorenrunden
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Mauz & Wauz rechnet die monatlichen Abos mit Monsum ab

Dass das alles andere als Wunschdenken sein muss und sich Ideen oder Träume mit professioneller Unterstützung schnell und effektiv umsetzen lassen, zeigt das Beispiel Mauz & Wauz. Auch deren Modell des Abo-Commerce, mit Anbindung an die Monsum – Abo- und Versandverwaltung, führte im Herbst letzten Jahres erst zum Step NYC – Programm, zu Workshops und Networking-Events, und von dort weiter direkt an die Wall Street. Heute, nur neun Monate nach der Teilnahme am Step NYC – Programm, befindet sich dort der amerikanische Ableger, die Mauz & Wauz Inc.

Mit Mentoring zur Internationalisierung – German Accelerator Programm

Natürlich gibt es nie eine hundertpozentige Erfolgsformel, doch die Step NYC – Programme legen einen wichtigen Grundstein für erfolgreiche Markteintrittsstrategien. Themenworkshops zum erfolgreichen Verkaufen in den USA, Pitch-Vorbereitung und Netzwerkevents sind nur der Anfang. Ein erfolgreiches Step NYC – Programm mit dem nötigen Know-How und ersten Kontakten zu US-Startups und Venture Capital – Investoren schafft letztlich die beste Möglichkeit, sich beim Mentorenprogramm German Accelerator zu bewerben.

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Das nächste Step NYC – Programm findet vom 27.09. – 02.10.2015 in New York City statt

Dort stehen weniger die Workshops im Vordergrund – ausgewählte Startups und junge Unternehmen bekommen stattdessen die Chance, ein umfassendes Mentorenprogramm im Silicon Valley oder in New York in Anspruch zu nehmen. Es richtet sich nicht nur an Unternehmen, die den US-Markt neu entdecken und ihr Produkt am Markt testen möchten, sondern auch an solche, die bereits Erfahrung vorweisen und ihr Business wachsen und auf das nächste Level heben wollen.

War die Bewerbung erfolgreich, folgt die Einladung zum kostenlosen, dreimonatigen Accelerator-Programm. Neben dem Zugang zum Office Space in einem der Büros in San Francisco oder New York, Bootcamp, Pitching Events und vielem mehr, liegt der Fokus vor allem auf dem Mentorenprogramm. Hier gibt es wichtige, persönliche Unterstützung, eine US-Markteintrittsstrategie zu entwickeln und Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten, vor Investoren zu pitchen u.v.m. Auch stehen die rechtlichen Aspekte im Fokus, welche zum Aufbau eines Business in den USA beachtet werden müssen.

Feedback und Zusammenarbeit zu Marketing- und Kommunikationsmöglichkeiten sowie die Verbesserung der eigenen Leadership-Skills runden das mehrmonatige Mentoring ab. Kurz: ein ganzheitliches, mehrmonatiges Accelerator-Programm zum Zwecke des Einstiegs in den neuen Markt.

Internationalisierung – mit System zum Erfolg

Klar ist: expandieren und Internationalisierung ist nicht von heute auf morgen und auch nicht ohne Unterstützung möglich. Internationalisierung ist wichtig und nicht nur einer, sondern viele Wege führen zum Ziel, man muss sie nur betreten. Mit der richtigen Vorbereitung, der Anwendung einer auf den internationalen Markt angepassten Rechnungssoftware, dem richtigen Einsatz der Mittel und einem guten Netzwerk lassen sich Strategien erarbeiten, das Risiko zu minimieren und Potential effektiv auszuschöpfen. Wer den Markteintritt prüft, wird schnell lernen, sich mit dem eigenen Produkt auf einem neuen Markt gut zu positionieren, diesen mit zu gestalten und zu entwickeln.

Internationalisierung - Steuerlogiken, Buchungsformulare, Workshops und Mentoring

Neun Monate nach der Teilnahme am Step NYC – Programm nun auch am Big Apple angekommen – die Mauz & Wauz Inc.

Wir hatten tolle Kontakte zu Business Angels und zu Investoren und auch die Kontakte zu Startups aus New York waren und sind sehr wertvoll! Wir können jedem nur empfehlen, das Programm mitzumachen. Aufgrund des neuen Netzwerks und den vielen Erfahrungen haben wir nun vor drei Wochen Mauz & Wauz Inc. in den USA gegründet.
Thomas Poschen, Geschäftsführer Mauz & Wauz UG

 

 

Artikelbild: Philipp Henzler (Public Domain)

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Tobias Rupprecht

Tobias ist bei Monsum verantwortlich für die Produktkommunikation und postet hier regelmäßig aktuelle Entwicklungen, neue Features sowie Tipps und Tricks zur Nutzung der Software.